Zusammenfassend zeigen wir euch hier, in chronologischer Reihenfolge, die schönsten Bilder unserer Aktionen und Veranstaltungen
Viel Freude damit.
Die meisten der 22 Teilnehmenden radelten bei sommerlichen Temperaturen von Kirchstein nach Obergeisenfelden um beim Bio-Gemüsehof Hager eine Führung zu bekommen.
Sichtlich engagiert und mit Herzblut zeigte Jungunternehmer Markus Hager seinen Werdegang auf, vom Privatgarten, zum ersten Gemüsestanderl im Nebenerwerb bis hin zum heutigen Vollerwerbsbetrieb.
Auf einem Hektar baut er seit 5 Jahren von "Naturland" zertifiziertes Bio-Gemüse an. Als gelernter Landmaschinenmechaniker kommt ihm zugute, dass er viele seiner Sondermaschinen selber austüfteln kann. "Es ist ja ned so, dass ein Gemüsebauer nur knieend Pflanzerl setzt, Unkraut jätet und zum Schluss erntet." so Markus schmunzelnd. Zudem habe er sich für eine "Damm-Kultur" entschieden, weil die Minihügel im Frühjahr schnell Wärme speichern und später die Feuchtigkeit länger halten, außerdem ist damit das Bearbeiten wie Hacken oder Jäten mit seinen kleinen Maschinen einfacher möglich. Wässern tut er im übrigen im Freiland nicht, wohl aber in den beiden Gewächshäusern für Tomaten, Gurken und Ingwer.
Schädlinge und Nützlinge
Im Ackerbau gibt es eher weniger Schnecken, gegen Kohlweißlinge spannt er Netze, gegen Nematoden hilft die richtige Fruchtfolge. Gegen Wühlmäuse gehen die Bussarde und Turmfalken vor, die man meist auf den zahlreichen Sitzstangen beobachten kann.
Für allerlei Nützlinge sorgt ein Kleefeld und zur Bodenverbesserung oder -gesundheit helfen Fruchtfolge und im Wechsel ein Hafer- oder Getreidefeld. Gegen manchen Pilz z.B. bei zu viel Nässe, Trockenschäden oder ausbleibendem Keimen hilft allerdings nur nochmal anbauen.
Gemüsesorten nach Saison zur regionalen Vermarktung auf Wochenmärkten, an ortsnahe Betriebe und das Krankenhaus
Und so startet die Saison mit verschiedenen Blattsalaten, Zwiebeln, Karotten und Bohnen, es folgen Krautpflanzen wie Wirsing, Weißkohl, Spitzkohl, Palmkohl, auch jetzt im August setzt er noch Brokkoli, Blumenkohl und dann späte Sorten wie Endivien und Radiccio.
Dass es ihm dabei nicht langweilig wird, versteht sich von selber, aber man spürt wie er für seine Sache brennt. Obwohl er Gemüsebau nie gelernt hat, wie er betonte, hat er sich in der kurzen Zeit ein enormes Wissen erarbeitet und erlernt. Diese Begeisterung konnte man sichtlich spüren.
Gemüse, Bienen und Hühner
Abrundend hat Markus Hager noch eigene Bienenstöcke und rund 150 Hühner, deren Bruderhähne in einem anderen Betrieb leben. "Und warum meine Hennen länger als der Durchschnitt Eier legen, liegt wohl daran, dass sie im Freiland auf der Wiese leben und einen Ausblick haben, von dem mancher nur träumen kann" schwärmt Markus.
Bereitwillig beantwortete er jede Frage und so erfuhren die interessierten Lampodinger Gartlerinnen noch viele Tipps und Wissenswertes rund um den Bio-Gemüsebau in unserer Region.
Anschließend gab es zum gelungenen Abschluss und zur Belohnung für Jede/n noch ein leckeres Eis in Fridolfing, bevor man im Sonnenuntergang heimwärts radelte.
Schee war unser Ausflug und mit 40 Teilnehmern gut gebucht. Bei schönstem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen wurden die verschiedenen Bereiche der Gartenschau, die Altstadt, der Schlosspark und der Uferweg am Inn erkundet. Herrlich waren die bunte Blumenbeete mit Gerberern, Zinnien und unzähligen Sommerblumen oder der Farnweg und viele Nischen anzusehen. Neben Heumandln und einem Weidenzelt gab es auch exotisches wie Ginko- und Pomeranzenbäume und eine Seidenakazie zu entdecken. Kulinarisch bestens versorgt im Gelände und in der Stadt wurden am Nachmittag eher die schattigeren Plätzchen aufgesucht.
Danke für die Organisation liebe Kathrin.
Wunderschön war unser erstes Gartenfest in Kirchstein an der Alten Schule. Mit Flammkuchen vom Meisterbäcker Frank, selbstgemachten Kuchen unserer Mitglieder und Vorstandschaft, regional gemachtem Eis vom Richie sowie mit Kaffee und kühlen Getränken wurden unsere Gäste verwöhnt.
Sogar die Anschöringer Radltour machte einen Stopp und für die Kleinesten gab es Naturholzbausteine zum Bauen.
Möglich war dies durch unseren engagierten Kern der Vorstandschaft und vielen Helfern und Helferinnen.
Schee wars, danke an alle.
Und zeitgleich präsentierten unsere Gartenzwerge ihr neues Pyramiden-Hochbeet. Hiervon darf ab sofort jeder ernten.
Lassts euch schmecken, gießen und Unkraut jäten ist ebenso erlaubt ;-).
"Zitronen und mehr..." versprach die spontane Gartenbesichtigung bei Franz Eder in Kirchanschöring. Und die Erwartungen wurden nicht nur erfüllt, sondern weit übertroffen. Im passendem Zitronenhemd empfing "Meister Eder" die 16 Teilnehmerinnen des GBV Lampoding in seinem mediterranen Refugium mitten in Kirchanschöring.
Viele Informationen zu Sorten, Überwinterung, Gießen, Düngen und Schädlingen gabs von Franz. Mit viel Herzblut und Hingabe pflegt er seine rund 100 Schützlinge. Dazu gehören zu den Zitrusfrüchten auch Palmen, Avocados, Bananen- und Olivenbäume, Wollmispeln, Eukalyptus, Ginko- und Judasbäume. So werden diese im Innenhof, in der Orangerie und im warmen Wintergarten überwintert, hier sogar so viele, dass er im Winter selber gar keinen Platz zum Sitzen findet. Da muss im Frühjahr und im Herbst mit der Sackkarre das Ganze aus- und eingeräumt werden. „Gedüngt wird nur biologisch und so sind alle Früchte ein willkommenes Gastgeschenk“ sagt Franz Eder.
Im Sommer ist dagegen Gießen angesagt, und zwar täglich 2 Stunden. Lieber einmal viel, als oft nur wenig. Nach der Frage wie das mit Urlaub ist, entgegnete Franz schmunzelnd, „der fällt im Sommer aus, geht schlichtweg nicht“, außerdem ist es in Italien und seinem Lieblingsziel Gardasee eh viel zu voll und überlaufen. Nur zu speziellen Gärtnereien fährt er, um sich weiter zu informieren und gegebenenfalls eine weitere Pflanze zu holen. Viele seiner Pflanzen hat er aber auch aus eigenen Kernen und Samen selber gezogen, manche haben inzwischen mit 20 Jahren eine beträchtliche Größe.
Die Liebe zu Italien und den südlichen Gewächsen hat Franz vielleicht in den Genen, denn seine Mama war italienischer Herkunft und wuchs in Kirchanschöring auf. Und so widmete er einen selber geschmiedeten Torbogen seiner „Mamma“, der am Eingang eines tiefer gelegten weiteren Gartenabschnittes mit vielen verschiedenartigen Zitronen steht.
Zu seinen Zitrusfrüchten zählen Orangen, Zitronen, auch die riesige Amalfi-Zitrone, Kumquats, Mandarinen und Buddhas Hand. Alle stehen derzeit in voller Blüte und mit Jasmin und Blauregen vervollkommnen sie aktuell den Augenschmaus und deren Duft ist betörend.
Der Termin für die Besichtigung war also gut gewählt und zum Abschluss wurden die Besucherinnen noch mit selbst gemachtem Zitronenwasser und Fingerfood verwöhnt. Herzlichen Dank an Franz, dass er uns seinen Garten öffnete und sich die Zeit nahm, die vielen Fragen zu beantworten. Danke auch an Kathrin für die Organisation.
Bereits am Montag den 31.03.2025 haben wir nach der Vorstandssitzung neue gelbe Krepp-Rosen gebastelt um diese am Freitagvormittag auf das 50-Jahre-Logo stecken zu können. Zudem wurden am Freitag große Sträuße für die Bühne in der Lodronhalle gerichtet sowie Girlanden und Tischgestecke für die Ehrentische dekoriert.
Mit einem feierlichen Totengedenken am Freitagabend begannen die Festlichkeiten, gefolgt eines zünftigen Festes, ebenso einem gemütlichen Samstagabend und dem Festtag am Sonntag, bei denen wir ebenso eingeladen waren und gebührend mitfeierten.
Am Montag frühmorgens wurde wieder abdekoriert und aufgeräumt.
Danke an alle Helferinnen und Helfer.
So schön war die Gartenbesichtigung bei der Familie Vogt und unserem Baumwart Alexander. Um die tausend gepflanzte Frühlingsblüher, wie Krokusse, Schneeglöckchen und Mini-Lilien sowie Wildsträucher waren zu bewundern. Narzissen kommen demnächst.
Und zum Schluss gabs noch leckere Pizzabrötchen.
Herzlichen Dank für die Einblicke an die Familie Vogt.
Tagesordnung:
Begrüßung, Totengedenken
Grußwort 2. Bürgermeister
Vortrag mit Referent Sepp Wesenauer "Bauerngarten"
Rückblick 2024
Kassenbericht, Entlastung Vorstand und Kasse
Ehrung langjähriger Mitglieder, Begrüßung Neumitglieder
Prämierung Foto des Monats
Vorschau, Programm 2025
Gartenzwerge-Info
Wünsche und Anträge
Gerammelt voll war unsere JHV beim Rothlerwirt und lang unsere Tagesordnung. Straff abgewickelt und mit vielen Informationen durch unsere erste Vorsitzende Angelina, Schriftführerin Martina, Jugendleiterin Kathrin und Kassiererin Silvia. Die Kasse wurde geprüft und die gesamte Vorstandschaft entlastet.
Langjährige Mitglieder wurden geehrt, neue Mitglieder vorgestellt und die Foto des Monats prämiert. Sehr diszipliniert waren auch unsere Gäste und so konnte das Programm zügig abgewickelt werden.
Am Schluss durften sich alle Besucher*innen noch ein Geranienstöckerl mitnehmen.
Ein Highlight war sicher der Vortrag "Bauerngarten" von Sepp Wesenauer aus Faistenau mit vielen Tipps zu Anbau, Schädlingsbekämpfung und Selbstversorgung.
Sepp bewirtschaftet sein Sacherl "Rosenlehen" auf 800 m Höhe und legt Wert auf eigene Erzeugung im Selbstversorgergarten.
Hier ein paar Auszüge:
Obst- und Gartenbauverein Lampoding e.V.
1. Vorsitzende Angelina Tillmanns
Leonhardistraße 2, Kirchstein
83417 Kirchanschöring
Telefon 08685 77 97717
info@gartenbauverein-lampoding.de
www.gartenbauverein-lampoding.de