Verschiedene Chilisorten vom Saatgut des letzten Jahres wurden bereits Anfang März auf der Fensterbank ausgesät. Zusätzliches Licht am Morgen und am Abend durch eine Zeitschaltuhr verlängerte die tägliche noch zu kurze helle Zeit.
Sobald sich richtige Blätter entwickeln, ist es Zeit zum Vereinzeln und Pikieren.
Nach den Eisheiligen werden die kräftigen Pflanzerl ins Freiland gepflanzt, egal ob im Beet oder in Gefäßen, falls nötig noch mit einem Kälteschutz abdecken. Am besten gedeihen sie in einer sonnigen Lage, mit genügend gießen und zeitweise düngen.
Bei Bedarf werden höhere Sorten wie Longhorn oder Glockenchilis aufgebunden.
Geerntet wurde eher spät von Ende August bis September, sobald die Temperaturen unter 15 Grad fallen, reifen die Früchte nicht mehr. Aber sie reifen noch nach, wenn sie trocken gelagert werden.
Sobald die Früchte komplett trocken waren, wurde Saatgut für nächstes Jahr sicher gestellt und der große Rest gemischt als Chilipulver verarbeitet.
Fazit unseres Chili-Experiments: GELUNGEN
Von genießbar bis superscharf, rot, lila, orange und gelb, superlang, dick, dünn, glocken- oder spiralförmig war alles dabei.
Obst- und Gartenbauverein Lampoding e.V.
1. Vorsitzende Angelina Tillmanns
Leonhardistraße 2, Kirchstein
83417 Kirchanschöring
www.gartenbauverein-lampoding.de
